Über mich
- Zurzeit
- Ich studiere Mathematik und Informatik in Heidelberg. Außerdem bin ich Teil des Netzwerks der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw), die mein Studium mit einem Stipendium fördert.
- Außerdem
- Ich scoute Startups in der Frühphase für Liebenberg Ventures, einer Gruppe von mehr als 50 Business Angels.
- Schreiben
- Essays und Geschichten auf Substack, und ein Roman, der langsam vorangeht.
- Meine Interessen
- Dynamische Systeme, Systemtheorie, High-Performance-Computing, Simulationen und wie sie uns helfen können, biologische, ökologische, politische und ökonomische Systeme zu verstehen.
- Hallo sagen
- mail@nicoteufel.de
- Vertraulich
- nico.1869
- Lebenslauf
- Eine Seite, als PDF — auf Englisch.
Mein Weg begann mit 14, als ich mir das Programmieren selbst beibrachte. Mit 18 brach ich, frustriert vom deutschen Bildungssystem, die Schule ab — sechs Monate vor dem Abitur. Stattdessen wählte ich einen selbstbestimmten Lernweg, inspiriert von humanistischen Idealen. Ich verbrachte Stunden in Bibliotheken und beschäftigte mich mit den verschiedensten Fächern: Literatur, Biologie, Physik, Zeichnen. Ich ging hinaus, um Pflanzen zu bestimmen, und arbeitete an mehreren eigenen Softwareprojekten.
Diese Frustration erwies sich als produktiv. Der Schritt aus der Schule brachte mir neue Ideen und, mehr noch, neue Menschen und Verbindungen, die ich in einem Klassenzimmer nie gefunden hätte. Ich glaube, Bildungssysteme sind fast überall kaputt, nicht nur in Deutschland. Es gibt aber Alternativen, und sie sind nichts Exotisches; sie decken sich mit dem, was die Pädagogikforschung seit Jahrzehnten vertritt, und sie lassen Neugier und Entdeckungsdrang intakt, anstatt sie abzuschleifen.
Irgendwann entdeckte ich, dass mich Mathematik am meisten fasziniert; besonders ihre Komplexität und die eigene Art des Denkens, die sie lehrt. Sie erlaubt uns, diese Welt aus einer anderen Perspektive zu erschließen.
Beschleunigt hat meinen Weg letztlich das Netzwerken: Es brachte mir eine Stelle als Softwareentwickler bei einem Startup in New York und Los Angeles. Wir bauten eine Videoplattform für Künstler, und ein großer Teil der Arbeit ging in die Frage, wie sie mehr an dem verdienen können, was sie schaffen; wir probierten Monetarisierungsmodelle aus, die es noch nicht gab, und experimentierten viel mit Kryptowährungen und ihrer Einbindung. In diesem Umfeld habe ich viel über Startups und die geschäftliche Seite gelernt.
2023 kehrte ich an die Universität zurück, um Mathematik und Informatik in Heidelberg ernsthaft zu betreiben, gefördert durch ein Stipendium der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw).
Mein Interesse liegt derzeit an der Schnittstelle von Mathematik und Informatik, genauer bei Systemtheorie und High-Performance-Computing. Letztlich möchte ich diese Werkzeuge auf biologische und ökologische Fragen anwenden.
Ich schreibe, seit ich ein kleines Kind war, und tue es noch. Essays und Geschichten erscheinen auf meinem Substack; der Roman, an dem ich arbeite, geht langsamer voran. Geschichten zu erzählen ist eine der elementaren Säulen des Menschseins, so wie Spiele es sind, auch wenn wir heute beides Unterhaltung nennen.
Diese Jahre des Selbststudiums waren prägend, und ich strebe dieses Ideal weiter an: das Menschsein anzunehmen mit allem, was dazugehört, und Körper und Geist im Gleichgewicht zu halten. Das heißt ein Gleichgewicht aus Kunst, Handwerk, Logik und Wissenschaft, Bewegung und sozialem Leben.